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Sakrale Denkmäler

Unter den sakralen Denkmälern von Złotów sind bis heute drei Kirchen und die Resten nach der jüdischen Synagoge erhalten.

Das älteste erhaltene Sakralgebäude in Złotów ist die Mariahimmelfahrt-Kirche in ul. Marii Panny. Es ist eine frühbarocke Kirche, die in den Jahren 1661-1664 gebaut wurde. Der Stifter dieser Kirche war der Woiwode von Poznań Andrzej Karol Gruziński. Die Kirche entstand anstelle der während des Polnisch-Schwedischen Kriegs zerstörten hölzernen Tempel aus dem Jahr 1619.
Die Marienhimmelfahrt-Kirche ist auf dem Plan des Lateinkreuzes gebaut, hat ein Schiff und zwei Kapellen - der heiligen Anna und Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz. Sie hat auch fünf reich geschmückten Altäre, darunter auch der wichtigste von ihnen - Hauptaltar mit dem Bild "Krönung Unserer Lieben Frau" von Paulus Hack aus Antwerpen. Sehenswert ist auch  die Kanzel, das Taufbecken und die Polychromie aus den Jahren 1964-66 von Anna und Leonard Torwirt. 1850 wurde zur Kirche ein freistehender Glockenturm zugebaut.
Unter der Kapelle Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz befinden sich zwei Krypten, in denen die Leichen der Eltern von Andrzej Karol Gruziński und seines 3-jährigen Sohnes gelegt wurden. Besonders sehenswert ist auch der Metallsarg, in dem der Kleine begraben ist. Er ist mit einem einzigartigen wie für polnische Verhältnisse Kindessargporträt geschmückt. Die Krypta bleibt für die Besichtigenden offen.

Parafia pw. Wniebowzięcia NMP
ul. Panny Marii 11,
77-400 Złotów
Tel. 67 263 28 22

Die zweite sehenswerte Kirche ist die Kirche des Heiligen Stanislaus (Stanisław) Kostka, lokalisiert bei Plac Kościuszki. Das nachevangelische Gotteshaus wurde in den Jahren 1829-1830 nach dem Entwurf des preußischen Architekten Karl Friedrich Schinkl gebaut. Dreischiffhallenkirche mit der über der Stadt vorherrschenden Turm und charakteristischer Bosenwerk (Schmutzrillen, die Mauerstirnseite imitieren), das die Fassade schmückt.
1945 ist das Gotteshaus der Katholischen Kirche übergeben. Gleichzeitig ist nichts aus dem ursprünglichen Charakter der Protestanten Kirche erhalten. Sehenswert ist auch der gegenwärtige Altar mit der Figur des Heiligen Stanisław Kostka in Presbyterium.

Parafia pw. Wniebowzięcia NMP
Kościół pw. św. Stanisława Kostki
pl. Kościuszki
77-400 Złotów
Tel. 67 263 32 60

Es lohnt sich auch die neogotische Kirche des Heiligen Rochus in ul. Pasterska, die in den Jahren 1903-1904 gebaut wurde, zu sehen. Am Anfang war sie eine Friedhofskapelle, die 1975 zu Pfarrkirche wurde. Die Einschiffkirche mit kleinem Turm mit zwei Glocken, woraus eine aus dem Jahr 1710 stammt. Die Glocke ist aus der hölzernen Begrabungskapelle überstanden, anstelle der die Kirche entstanden ist. Das Kircheninnere befüllen drei neogotische Altäre, Orgel, schöne Glasfenster mit dominierenden geometrischen Motiven, und ein Eichenkruzifix mit Passionskreuz. Bemerkungswert ist auch die neogotische Polychromie, die die Gotteshauswände schmückt. Hier ist auch das Bosenwerk sowie Pflanzen- und Astronomieornamente zu finden. Neben der Kirche befinden sich auch schon nicht mehr von der Gemeinde benutzte Friedhöfe: ein katholischer, ein evangelischer und ein der Kriegsopfer.

Parafia pw. św. Rocha
ul. Pasterska 2
77-400 Złotów
Tel. 67 263 40 93

Auf dem Weg der sakralen Denkmäler von Złotów liegt auch Bożnica (Synagoge). Es ist das älteste Gebäude in Złotów. Es stammt aus den 40.-gen Jahren des 17. Jhs. und war eine Synagoge der Judengemeinde in Złotów. Nach dem Bau einer neuen Synagoge in den Jahren 1878-1879 auf Plac Paderewskiego verlor die Synagoge  ihre Funktion. Zur Zeit ist sie ein Lagergebäude.

 

Urząd Miejski w Złotowie
al. Piasta 1, 77-400 Złotów
tel. 67 263 26 40, fax. 67 265 00 25
e-mail: urzad@zlotow.pl